Über mich

Reimar Lüngen, geboren 1961, aufgewachsen in der DDR, nach der Wende in meine heutige Wahlheimat Hamburg gezogen. Viele Jahre lang habe ich Computer programmiert, dann ein Psychologiestudium eingeschoben und eine Diplomarbeit über Berufung geschrieben. Inzwischen arbeite ich über ein Jahrzehnt lang als selbständiger Berufungscoach für speziell begabte Menschen. Heute bin ich zertifizierter Feelgood Manager – ein Beruf, den es noch nicht lange gibt, und dessen Potential bisher noch vielfach unterschätzt wird. Hier sehe ich nicht nur meine, sondern die Zukunft.

Im Rückblick staune ich, wie vielgestaltig das Wissen und die Erfahrung sind, die ich im Lauf meines Lebens angesammelt habe. Und wie gern ich immer noch dazulerne. Ich bin geradezu begeistert vom lebenslangen Lernen und davon, immer wieder etwas Neues zu beginnen – und gebe meine Erfahrung und mein Wissen gern weiter. Auch auf diesen Seiten. Wie wurde solch ein bunter Lebenslauf möglich? Was ist die Konstante darin?

Es geht um den Menschen

So spannend ich damals die Computertechnik fand – das Spannendste an der IT war für mich der Mensch, der am Computer sitzt. In ihn habe ich mich hineinversetzt, wenn ich programmiert habe. Meine Programme benutzerfreundlich und fehlbedienungssicher zu machen, die Fehlermeldungen und Handbücher in verständliche Sprache zu bringen – das gab mir die größte Erfüllung. Doch es erforderte mehr Zeit, das Programm anwenderfreundlich und fehlbedienungssicher zu machen, als einfach nur einen Algorithmus „runterzuprogrammieren“. In der DDR konnte ich mir diese Zeit noch nehmen. In der Effizienz- und Leistungsgesellschaft des Westens wurde das schwierig.

So kam es, daß ich eine Zeit der Arbeitslosigkeit nutzte, neu über meine Zukunft nachzudenken. Die späte Entscheidung fiel, ganze Sache mit dem Thema Mensch zu machen: Ich absolvierte ein Psychologiestudium an einer Privatakademie. Hier erfuhr ich zum ersten Mal von einem bevorstehenden Wandel in der Arbeitswelt, der heute – Jahrzehnte später – deutlich sichtbar ist und Unternehmen und Beschäftigte vor völlig neue Herausforderungen stellt.

Den Wandel im Blick

Als Coach habe ich die sich zusehends wandelnde Arbeitswelt, in die hinein ich meine Kunden coache, zwangsläufig im Blick. Ich begleite Menschen, die unter ihrer Arbeit leiden und sich beruflich verändern möchten. Ihre Geschichten berühren mich und haben in mir den Wunsch geweckt, mich für eine menschlichere Arbeitswelt zu engagieren. Da auch ökonomische Erfordernisse den Menschen zunehmend ins Zentrum der Wertschöpfung rücken, war die Ausbildung zum Feelgood Manager ein folgerichter Schritt.

Als ich in der IT einstieg, die damals noch EDV hieß, vollzog sich gerade der Wandel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft. Heute sind wir mitten im Wandel von der Informations- zur Wissensgesellschaft. Hier entsteht Zukunft! Auf diesen Seiten stelle ich die Entwicklung in ihren großen Zügen, mit ungewohntem Tiefgang, aber auch mit den ihr innewohnenden Paradoxien und Widersprüchen dar. Sie wiederum bildet den Kontext für das, was der Feelgood Manager als Wegbereiter und Begleiter dieser Entwicklung leisten kann. Und das geht weit hinaus über die Klischees von Obstkorb und Pausenkicker…